Filtereinlauf-Lösungen

In diesem Artikel zeigen wir, wie man Einläufe gestalten kann, wenn hinter der Rückwand ein biologischer Filter oder ein herkömmlicher Filter eingebaut werden soll. Und das wollen wir wohl? Das Wasser muss dazu von vorderhalb der Rückwand hinter die Rückwand transportiert werden. Das ist auf vielerlei Wegen möglich, und wir stellen die zwei üblichsten Varianten in diesem Artikel vor.

  • Einlaufgitter (sind in manchen Back to Nature-Rückwänden bereits eingebaut)
  • Filterschwamm, mit Torf oder Kies bedeckt

Einlaufgitter einbauen

Bei Back to Nature sind einfache Einlaufgitter erhältlich, mit 60 mm Durchmesser. Im Normalfall reicht ein Gitter dieser Größe für eine kleine Umwälzpumpe aus. Falls dein Aquarium kraftvollere Pumpen hat, müssen mehrere Einlaufgitter angebracht werden. Es muss mit einem Gitter pro Pumpenleistung von 400 l/h gerechnet werden.

Loch bohren

Ein Gitter einbauen ist nicht schwer. Zuerst muss entschieden werden, wo das Gitter hinkommen soll, indem man es einfach an die Rückwand hält und entscheidet, wo es passt. Danach ein Loch in die Rückwand bohren.

Diese Sorte Bohrer, mit einem Durchmesser von 60 cm, ist in einem Baumarkt nicht teuer. Man kann auch ein kleineres Loch bohren und die Öffnung mit einem Messer ausschneiden, was aber schwieriger ist.

Das Gitter einsetzen

Jetzt einfach die Bohrspäne wegpusten, das Gitter im Loch festdrücken, und fertig. Nur zur Erinnerung muss also die Pumpenleistung bedacht werden, bei über 400 l/h einfach noch ein Gitter anbringen.

 

Mit Filterschwamm als Einlauf

Diese Variante hat zwei Vorteile. Zum einen kann man die Größe und Form des Lochs direkt an Aquarium und Pumpe anpassen, und zum anderen ist der Einlauf gleichzeitig ein Vorfilter. Unser Tipp ist, gleich zwei Schwämme vorzubereiten. So kann man, wenn der Schwamm gereinigt werden muss, den einen einfach gegen den anderen austauschen. Damit bleibt einem erspart, dass neugierige Fische durch die Öffnung schwimmen, während man im Bad den Schwamm ausspült. In diesem Artikel „tarnen“ wir einen Schwamm mit Torf und einen mit Kies.

Ein Loch ausschneiden

Zuerst markieren wir mit einem Filzstift, wo der Einlauf hinkommen soll. Dann mit einem Messer eine Öffnung für den Wassereinlauf herausschneiden. Das Schneiden kann etwas schwer sein; ein Tipp ist, vorher ein paar kleine Löcher zu bohren. Die Form kann dabei ganz beliebig sein; unser Einlass ähnelt z.B. einem Rhombus, weil wir fanden, dass es so gut in die Struktur der Rückwand passte.

Den Filterschwamm zuschneiden

Schneide zwei Stücke groben Filterschwamm ab (ca. 5 cm dick). Bring sie ungefähr in die Form des Loches, aber ein wenig größer, und schau, dass sie gut im Loch festsitzen.

Teeren und Federn?

Nicht ganz – aber Silikon uns Sand! Nun sollen sie zwei Filterschwammstücke getarnt werden, um weniger aufzufallen. Dazu Kies oder Torf in eine kleine Schüssel geben, Aquariensilikon auf einem Stück Pappe verteilen und die Vorderseite des Schwammes mehrmals in das Silikon drücken. Dabei muss man abschätzen, wie viel Silikon reicht, damit Torf oder Kies gut halten, aber trotzdem noch Wasser hindurch fließen kann.

 

Torf oder Kies?

Jetzt einfach die Seite mit dem Silikon fest in den Torf oder den Kies drücken. Welches Material man wählt ist einfach eine Frage des Aussehens. Jedes für Aquarien geeignete Material kann verwendet werden.

 

Die fertigen Filterschwämme: der Torfschwamm links und der Kiesschwamm rechts.

Fertig!

Jetzt muss das Silikon 12 – 24 h aushärten, und die Schwämme danach ausgespült werden. Dann kannst du deine eigenhändig hergestellten Schwämme in den Wassereinlauf setzen.